2018

Marler Medienkunst-Preise 2018

RAUM 

Preisträger

EUROPEAN SOUNDART AWARD 2018:

Kathrin Stumreich mit ihrer Arbeit SOVEREIGNTY, 2017.

Marler Videokunst-Preis 2018:

Hedda Schattanik & Roman Szczesny mit ihrer Arbeit APARTMENT MONOLOGUE, 2018.


Die Auswahl der Arbeiten für die Ausstellung zu den Marler Medienkunst-Preisen 2018 steht fest.
Aus den Einreichungen wurden von den Fachjurys 7 Klang-, und 14 Video-Positionen für die Ausstellung zu den Marler Medienkunst-Preisen 2018 ausgewählt.

Die Marler Medienkunst-Preise wurden im Jahr 2018 erneut mit dem Thema „Raum“ ausgeschrieben – der Marler Videokunst-Preis und der EUROPEAN SOUNDART AWARD. Teilnehmen konnten an diesen Wettbewerben alle nationalen und internationalen Künstler/innen, die mit den Medien Video oder Klang arbeiten.

Der EUROPEAN SOUNDART AWARD wird vom Kulturradio WDR 3, der Stiftung Hören und der European Soundart Association in Kooperation mit dem Skulpturenmuseum Glaskasten Marl an Klangarbeiten vergeben, die sich durch künstlerische Qualität, auf den Raum bezogene und den Raum charakterisierende Klangschöpfungen und akustische und plastische Formsicherheit auszeichnen. Der Gewinner des EUROPEAN SOUNDART AWARDS wird eingeladen, mit dem Preisgeld (7.000 Euro) eine ortsspezifische Arbeit für Marl zu realisieren, die auch in der Ausstellung gezeigt wird. Darüber hinaus wurden aus den Einreichungen zum Wettbewerb von der Jury sieben Klangkunstwerke für die Ausstellung ausgewählt. 

Bereits zum 18. Mal wird der renommierte Marler Videokunst-Preis vergeben. Dieser Wettbewerb wird vom Skulpturenmuseum Glaskasten Marl durchgeführt. Die eingereichten Arbeiten sollten sich thematisch, formal oder in ihrer Präsentation auf den Raum beziehen. Raumbezug bedeutet hierbei auch die Vermeidung linearer Erzählstrukturen und eine andere zeitliche, nicht-lineare Struktur, etwa durch ein Loop im Video, das für die Ausstellungssituation im Museum ideal geeignet erscheint. Denkbar bleiben jedoch weiterhin klassische Einkanal-Videos, die auf einem Monitor gezeigt oder projiziert werden. 14 Arbeiten wurden für die Ausstellung ausgewählt und konkurrieren um den Marler Videokunst-Preis 2018, dotiert mit 5.000 Euro Preisgeld. Mit dem Preisgeld soll das prämierte Video für die ständige Sammlung des Skulpturenmuseums Glaskasten Marl erworben werden

Die Künstler der Ausstellung sind:


Wettbewerb EUROPEAN SOUNDART AWARD

Christian Faubel/Wolfgang Spahn, Köln/Berlin

Bjørn Erik Haugen, Oslo, Norwegen

Tyler Lewis/Mara Marxt Lewis, Glasgow, United Kingdom (USA/AUT)

Anne Pfeifer, München

Evelina Rajca, Den Haag, Niederlande (DEU)

Joanna Schulte, Hannover

Kathrin Stumreich, Wien, Österreich


Wettbewerb Marler Videokunst-Preis

Karimah Ashadu, Hamburg (UK)

Daniel Burkhardt, Köln

Sophie Clements, London, United Kingdom

Mischa Kuball, Düsseldorf

Kenji Ouellet, Berlin (CAN)

Rahel Pötsch, Frankfurt am Main

Benjamin Ramírez Pérez/Stefan Ramírez Pérez, Amsterdam, Niederlande (DEU)

Meike Redeker, Northeim

Hedda Schattanik/Roman Szczesny, Erkrath

Ani Schulze, Köln

Knut Sennekamp, Ganderkesee

Kathrin Stumreich, Wien, Österreich

Gudrun Teich, Düsseldorf

Matthias Wermke/Mischa Leinkauf, Berlin


Die Preisträger in beiden Kategorien werden bei der Preisverleihung und Ausstellungseröffnung zu den Marler Medienkunst-Preisen 2018 verkündet, die am 14. Oktober 2018 um 12 Uhr im Skulpturenmuseum Glaskasten Marl stattfindet.

In der Ausstellung werden Videokunst und Klangkunst im Skulpturenmuseum Glaskasten Marl gemeinsam präsentiert.

Download Pressemitteilung

foto: Kathrin Stumreich, Sovereignty, 2017 (Installationsansicht)