23.10.2016-12.02.2017 »Marler Medienkunst-Preise 2016 - Ausstellung«

Video- und Klangkunst gehören in Marl zum Markenkern des Museums, gleichberechtigt neben der schon im Namen präsenten Skulptur. In der ganzen Welt sind in den vergangenen Jahren Klangkunst- und Videofestivals gegründet worden, und nicht zuletzt deswegen haben sich die „neuen Medium“ in der Kunstwelt durchgesetzt. Das Skulpturenmuseum hat dazu beigetragen und beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit Video- und seit 15 Jahren mit Klangkunst. Das Marler Konzept der gemeinsamen Ausstellung von Video- und Klangkunst gründet auf der Tatsache, dass die beiden dominierenden menschlichen Sinneswahrnehmungen, also Hören und Sehen, von Künstlern verstärkt in einem Kunstwerk gleichberechtigt gestaltet werden. Das bedeutet jedoch keineswegs, dass vorhandene Eigenheiten durch das Ausstellungskonzept nivelliert werden sollen. Gleichwohl kann bei einigen Kunstwerken von einem Gleichgewicht zwischen Bild und Klang gesprochen werden, denn es scheint kaum möglich zu sagen, ob das Optische oder das Akustische für die künstlerische Wirkung wichtiger ist. Deswegen haben wir uns entschieden, den Marler Videokunst-Preis und den EUROPEAN SOUNDART AWARD wieder ein gemeinsames Thema zu geben und beide erneut zum Thema „Raum“ auszuschreiben. Zu sehen sind 32 Werke, die sich im gesamten Museum verteilen, im Außenraum und im gegenüber liegenden Einkaufszentrum „Marler Stern“. Vernissage am Sonntag, 23.10.2016 um 12 Uhr Dauer der Ausstellung 23.10.2016–12.02.2017 Die Künstler der Ausstellung: Klangkunst: Gilles Aubry, Berlin, Deutschland, (CH) Stijn Demeulenaere, Brüssel, Belgien Miriam Hamann; Wien, Österreich Jana Irmert, Berlin, Deutschland LAYTBEUIS, Karlsruhe, Deutschland, Chelsea Leventhal, Berlin, Deutschland, (USA) Gerriet K. Sharma, Graz, Österreich Åsa Helena Stjerna, Stockholm, Schweden Kathrin Stumreich, Wien, Österreich Videokunst: Karimah Ashadu, London, Vereinigtes Königreich, (GB / NG) Ali Chakav, Köln, Deutschland, (IR) Hans Diernberger und Will Saunders, Köln, Deutschland Daniel Nicolae Djamo, Bukarest, Rumänien Lisa Domin, Dortmund, Deutschland Henning Fehr und Philipp Rühr, Köln, Deutschland Sirah Foighel und Eitan Efrat, Brüssel, Belgien, (DK / IL) Alexander Heim, London, Vereinigtes Königreich, (DE) Juliane Henrich, Berlin, Deutschland Angelika Herta, Köln, Deutschland, (AT) Rui Hu, Los Angeles, USA, (CN) Christoph Keller, Berlin, Deutschland Kodac Ko, Braunschweig, Deutschland, (KR) Eric Lanz, Düsseldorf, Deutschland, (CH/DE) Anne Macmillan, Halifax, Canada Melanie Manchot, London, Vereinigtes Königreich, (DE) Sarah Murphy, Riverside, USA Nicola Schrudde, Düsseldorf, Deutschland Maya Schweizer, Berlin, Deutschland, (FR) Roos Theuws, Amsterdam, Niederlande Clarissa Tossin, Los Angeles, USA, (BR) Nina Wiesnagrotzki, Hamburg, Deutschland (Nationalität abweichend vom Wohnort der Künstler)

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23.10.2016-12.02.2017 »PRESSEMITTEILUNG Marl, im August 2016«

Marler Medienkunst-Preise 2016 Pressekonferenz am Freitag, 21.10.2016 um 11.30 Uhr Vernissage am Sonntag, 23.10.2016 um 12 Uhr Dauer der Ausstellung 23.10.2016–12.02.2017 Die Marler Medienkunst-Preise wurden im Jahr 2016 wieder mit dem Thema „Raum“ ausgeschrieben – der Marler Videokunst-Preis und der EUROPEAN SOUNDART AWARD. Teilnehmen konnten an diesen Wettbewerben alle nationalen und internationalen Künstler/innen, die mit den Medien Video oder Klang arbeiten. Seit 1984 gibt es den im Skulpturenmuseum Glaskasten Marl beheimateten Videokunst-Preis, seit 2002 den Klangkunst-Preis, der zum EUROPEAN SOUNDART AWARD weiterentwickelt wurde. Die beiden Medien, die sich zuvorderst über Video und Klang definieren, haben viele Gemeinsamkeiten: Sie sind nicht nur zeitbezogen, sondern bei vielen Videoarbeiten ist die akustische Ebene sehr wichtig, und immer mehr Klangarbeiten beziehen bewegte Bilder mit ein. Deswegen vereinen die Marler Medienkunst-Preise beide Wettbewerbe in einer Ausstellung im Skulpturenmuseum Glaskasten Marl. Der EUROPEAN SOUNDART AWARD wird vom Kulturradio WDR 3, der Stiftung Hören und der European Soundart Association in Kooperation mit dem Skulpturenmuseum Glaskasten Marl an Klangarbeiten vergeben, die sich durch künstlerische Qualität, auf den Raum bezogene und den Raum charakterisierende Klangschöpfungen und akustische und plastische Formsicherheit auszeichnen. Aus den Einreichungen wurden drei Künstler ausgewählt, die nach Marl eingeladen wurden, um ein Konzept für eine Arbeit für einen auszuwählenden Ort in Marl zu entwickeln. Aus diesen Konzepten wird eine Arbeit realisiert und mit 10 weiteren Arbeiten im Skulpturenmuseum Glaskasten Marl ausgestellt. Bereits zum 17. Mal wird der renommierte Marler Videokunst-Preis vergeben. Dieser Wettbewerb wird vom Skulpturenmuseum Glaskasten Marl durchgeführt. Die eingereichten Arbeiten sollten sich thematisch, formal oder in ihrer Präsentation auf den Raum beziehen. Raumbezug favorisiert hierbei auch nicht-lineare Struktur, etwa durch ein Loop, das für die Ausstellungssituation im Museum besser als eine lineare Erzählstruktur geeignet erscheint. Denkbar bleiben jedoch weiterhin klassische Einkanal-Videos, die auf einem Monitor gezeigt oder projiziert werden. Vor allem jedoch zielt unser international ausgerichteter Wettbewerb auf Mehrkanal- und mit zusätzlichen Materialien erweiterte Installationen ab. Zu dieser Ausstellung erscheint ein Katalog, in dem alle Arbeiten beider Wettbewerbe gemeinsam präsentiert werden. Die Ausstellung wird am Sonntag, dem 23. Oktober, um 12 Uhr mit der Verleihung des Marler Videokunst-Preises an den Preisträger / die Preisträgerin im Skulpturenmuseum Glaskasten Marl eröffnet. Die Preisvergabe des EUROPEAN SOUNDART AWARDS findet am 29.10. im kleinen Sendesaal des WDR Funkhauses im Rahmen der Kölner Museumsnacht mit der SoundArt 2016 statt. Die Künstler der Ausstellung sind: Gilles Aubry, Berlin, Deutschland, (CH) Stijn Demeulenaere, Brüssel, Belgien Kerstin Ergenzinger, Berlin, Deutschland Miriam Hamann; Wien, Österreich Jana Irmert, Berlin, Deutschland LAYTBEUIS, Karlsruhe, Deutschland, Chelsea Leventhal, Berlin, Deutschland, (USA) Gerriet K. Sharma, Graz, Österreich Åsa Helena Stjerna, Stockholm, Schweden Kathrin Stumreich, Wien, Österreich Ashadu, Karimah, London, Vereinigtes Königreich, (GB / NG) Chakav, Ali, Köln, Deutschland, (IR) Diernberger, Hans, und Saunders, Will; Köln, Deutschland Djamo, Daniel Nicolae, Bukarest, Rumänien Domin, Lisa, Dortmund, Deutschland Fehr, Henning und Rühr, Philipp, Köln, Deutschland Foighel, Sirah und Efrat, Eitan, Brüssel, Belgien, (DK / IL) Heim, Alexander, London, Vereinigtes Königreich, (DE) Henrich, Juliane, Berlin, Deutschland Herta, Angelika, Köln, Deutschland, (AT) Hu, Rui, Los Angeles, Vereinigte Staaten von Amerika, (CN) Keller, Christoph, Berlin, Deutschland Ko, Kodac, Braunschweig, Deutschland, (KR) Lanz, Eric, Düsseldorf, Deutschland, (CH/DE) Macmillan, Anne, Halifax, Canada Manchot, Melanie, London, Vereinigtes Königreich, (DE) Murphy, Sarah, Riverside, Vereinigte Staaten von Amerika Schrudde, Nicola, Düsseldorf, Deutschland Schweizer, Maya, Berlin, Deutschland, (FR) Theuws, Roos, Amsterdam, Niederlande Tossin, Clarissa, Los Angeles, Vereinigte Staaten von Amerika, (BR) Wiesnagrotzki, Nina, Hamburg, Deutschland (Nationalität abweichend vom Wohnort der Künstler)

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10.07.2016 »Vernissage Kristalle im Beton - Die produktive Leichtigkeit«

EINLADUNG ZUR AUSSTELLUNG KRISTALLE IM BETON DIE PRODUKTIVE LEICHTIGKEIT AUSSTELLUNGSDAUER 10. JULI BIS 18. SEPTEMBER 2016 ERÖFFNUNG Sonntag, 10. Juli 2016 um 12 Uhr BEGRÜSSUNG Werner Arndt Bürgermeister der Stadt Marl EINFÜHRUNG Georg Elben Direktor des Skulpturenmuseums Glaskasten Marl Sich immer wieder neuen Begegnungen und unerwarteten Situationen in der Gegenwart auszusetzen und daraus Anregungen abzuleiten setzt, als künstlerische Haltung verstanden, gestalterische Kräfte frei, die wiederum als Appell oder als Möglichkeit vom Kunstwerk in die Gesellschaft zurückwirken. Vom individuellen Empfinden ins gesellschaftlich-politische gedreht kann Leichtigkeit dabei als eine Haltung gelesen werden, aus der heraus eine positive Bewegung, ein Aufbruch möglich ist. Kunst hat dabei den Vorteil, nicht umsetzen zu müssen, sondern Kunst weitet den Blick. Die Kunstwerke in dieser Gruppenausstellung verbindet eine materielle Leichtigkeit, ein Gefühl des Schwebens und eine gewisse Vorstellung von Utopie, die in unterschiedlichen Materialien umgesetzt wird. Skulpturen, großformatige Installationen, aber auch Videos und Zeichnungen lassen positive Assoziationen im Raum frei. Gemeinsam ist ihnen, dass ihre Materialität im Arbeitsprozess und in ihrer jeweiligen künstlerischen Aussage einen besonderen Stellenwert einnimmt. Vor allem der Einsatz von Beton und Glas reflektiert dabei die Architektur des Marler Rathauses, dessen funktionale Gliederung und grundlegende Leichtigkeit so überzeugend ist und bei der anstehenden Renovierung nicht verloren gehen darf. Beteiligte Künstler: Otto Boll, Josef Dabernig, Katja Davar, Nikolaus Gansterer, Michael Hakimi, Ernst Hermanns, David Jablonowski, Gudrun Kemsa, Norbert Kricke, Isa Melsheimer, Eduardo Paolozzi, Julius Stahl, Raphaela Vogel, Beny Wagner, Stephan Wiesen

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23.10.2016 »Marler Medienkunst-Preise 2016 / Marl Media Art Awards 2016«

Ausschreibung / Call for entries Marler Medienkunst-Preise 2016 Raum Umgang mit Raum in Video und Klang Zum dritten Mal sind Medienkünstler eingeladen, die sich mit allen Facetten von Räumlichkeit in ihrer Arbeit beschäftigen, sich für den Marler Videokunst-Preis und den EUROPEAN SOUNDART AWARD zu bewerben. In der Ausstellung zu den Marler Medienkunst-Preisen 2016, die am 23. Oktober 2016 eröffnet wird, werden etwa 30 Werke im Skulpturenmuseum Glaskasten Marl und an anderen Orten ausgestellt. Die Anmeldung beginnt jetzt. Einsendeschluss ist der 30. Mai 2016. Marler Medienkunst-Preise 2016 - Anmeldu... Marl Media Art Awards 2016 Space Dealing with Space in Video and Sound For the third time the competition invites media artists who deal with all facets of space in their work to apply for the Marl Video Award and the EUROPEAN SOUNDART AWARD. 30 video art works and pieces of sound art will be placed in display in the group exhibition of the Marl Media Art Awards 2016 in the Skulpturenmuseum Glaskasten Marl and other venues in Marl opening 23 October 2016. Application starts now. Entry deadline is 30 May 2016. Marler Medienkunst-Preise 2016 - Entry

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06.03.2016-12.06.2016 »Generationsübergreifend – Polnische Kunst in Marl«

Kunst aus Polen ist seit einigen Jahren an vielen Orten präsent, in Deutschland, in Europa und auch darüber hinaus. Das ist nur zu verständlich, ist doch die aktuelle polnische Szene sehr lebendig und auch auf dem Kunstmarkt gut repräsentiert. Trotzdem gibt es noch viel zu entdecken. Ausgangspunkt der Ausstellung im Skulpturenmuseum Glaskasten Marl ist eine kleine Gruppe Skulpturen aus der Sammlung Werner Jerke, unter anderem von Katarzyna Kobro und Alina Szapocznikow. Die mittlere Generation wird durch zwei Protagonisten vertreten, die in der zeitgenössischen polnischen Kunst eine wichtige Rolle spielen: Józef Robakowski und Ryszard Wasko, die beide bereits in den 1970er-Jahren an der Staatlichen Hochschule für Film, Fernsehen und Theater Lódz studiert haben und ebenfalls gleichzeitig Mitglieder der einflussreichen Warsztat Formy Filmowej/ Werkstatt der Filmform waren. Ihnen gegenüber stehen Künstler der jüngeren Generation wie Marlena Kudlicka, Agnieszka Polska, Krystian Czaplicki Truth oder Wilhelm Sasnal, die konzeptionelle oder konstruktive Findungen aufgreifen und in individueller Umformung neu zusammensetzen. Die Ausstellung zur polnischen Kunst in Marl gehört zu einer gemeinsamen Initiative, mit der das Kunstmuseum Bochum, die Kunsthalle Recklinghausen und das Skulpturenmuseum Glaskasten Marl das private „Museum Jerke“ begrüßen, das am 24. April 2016 in Recklinghausen mit einer hochkarätigen Sammlung moderner polnischer Kunst eröffnen wird. Beteiligte Künstler: Katarzyna Kobro, Edward Krasinski, Pawel Ksiazek, Marlena Kudlicka, Theresa Murak, Agnieszka Polska, Józef Robakowski, Wilhelm Sasnal, Alina Szapocznikow, Natalia Stachon, Wladyslaw Strzeminski, Krystian Czaplicki Truth, Ryszard Wasko

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