Liebe Freundinnen und Freunde des Glaskastens,
liebe Gäste,

wir freuen uns, Sie zu der vorerst letzten Ausstellung am vertrauten Museumsstandort im Rathaus Marl einzuladen. Ab dem 13. November 2021 bis einschließlich Sonntag, den 9. Januar 2022 wird die Ausstellung (BLACKOUT) von Mischa Kuball in und um den äußeren Glaskasten zu sehen sein, bevor das Museum anschließend in seinen Übergangsbau in die Georg-Herwegh-Straße zieht.

Bitte beachten Sie, dass auf Grund des aktuellen Infektionsgeschehens ab Mittwoch 24.11.2021 ein Besuch des Museums nur noch mit einem gültigen 2G-Nachweis (Impfung und/oder Genesung) möglich ist. Bitte beachten Sie auch weiterhin die Abstands- und Hygieneregeln sowie die allgemeine Maskentragepflicht.

Bleiben Sie gesund!
Ihr Museumsteam

 

Projekte

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Skulptur und mehr per Rad

Für viele ist das Marler Zentrum mit den Rathaustürmen selbst schon ein Gesamtkunstwerk. Besonders dort, rund um das Skulpturenmuseum und den City-See, sind viele Kunstwerke aus der reichen Sammlung der Stadt präsent. Aber kennen Sie auch die versteckten Kunstorte? Was macht Marl sonst noch so aus? Das wollen wir gemeinsam er„fahren“. Nach einer kleinen Einführung geht es mit den Rädern am See vorbei zum Theater z. B. zu einem bekannten und dem vielleicht kontroversesten Objekt der Stadt. Anschließend nach Durchstreifen des Friedhofs Alt-Marl werden Marls architektonische Schätze entdeckt, bevor wir einen Blick auf den Außenraum der Paracelsus Klinik werfen. Von dort soll es über den Gänsebrink und den Hülser Marktplatz nach Sickingmühle gehen, bis wir dort unseren Endpunkt, das alte Wasserwerk, mittlerweile das Landschaftskunstwerk „Wasserstände“ von Hermann Prigann zwischen Wesel-Datteln-Kanal und Lippe erreicht haben. Es ist eine leichte Tour und besonders empfehlenswert für Interessierte, die Marl aus einem geschärften Blickwinkel (wieder er)kennen bzw. neu sehen wollen.

Treffpunkt mit eigenen Fahrrädern: 14:00 Uhr, Creiler Platz, Endpunkt: Wasserstände, altes Wasserwerk ca. 18:00 Uhr (Rücktour ins Zentrum optional)

Samstags 18.9., 2.10., 16.10., 6.11.2021

Anmeldung unter 02365/992257 (zu den aktuellen Öffnungszeiten des Museums);
Die Gruppengröße ist auf 12 Personen begrenzt. Die Teilnahme ist kostenlos.

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RuhrKunstUrban

Im Projekt RuhrKunstUrban wird das Museum mit der Martin-Luther-King-Gesamtschule und dem Jugend- und Kulturzentrum Hagenbusch als Dritten Ort zusammenarbeiten. Es werden die Standortunabhängigkeit und Mobilität im Stadtgebiet in Marl eine besondere Bedeutung im Projekt einnehmen.

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RuhrKunstNachbarn

RuhrKunstNachbarn ist ein neues Kooperations- und Vermittlungsprojekt der RuhrKunstMuseen, gefördert durch die Stiftung Mercator.

Jeweils zwei RuhrKunstMuseen bilden eine Partnerschaft mit einem gemeinsamen Workshop-Programm für Schülerinnen und Schüler aller Schulformen und Altersstufen. RuhrKunstNachbarn bietet die Möglichkeit einer intensiven Auseinandersetzung mit den Kunstmuseen und ihren Sammlungen sowie der Urbanität des Ruhrgebiets – Museumsbesuch trifft Urbanes Lernen.

Die Teilnahme an den Workshops ist kostenfrei.

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Skulptur in Marl

Die Marler Stadtmitte beherbergt eine so ungewöhnliche Dichte von hochklassigen Kunstwerken, dass sie jedem Besucher sofort auffällt, wenn er die Stadt besucht. Viele Einwohner von Marl sind mit den Skulpturen aufgewachsen, die den Creiler Platz und das nähere Umfeld schon prägten, lange bevor 1982 das Skulpturenmuseum gegründet wurde. Teilweise wurden sie sogar erworben, bevor das Rathaus Mitte der 1960er-Jahre gebaut wurde. Eine ganze Reihe von Skulpturen sind direkt aus den legendären Ausstellungen Stadt und Skulptur 1970 und 1972 angekauft worden, als zuerst Holland und danach die Schweiz eingeladene Gastländer waren. Zu dieser Gruppe gehört die Naturmaschine von Brigitte und Martin Matschinsky-Denninghoff aus dem Jahre 1969, die sicherlich eines der beliebtesten plastischen Werke in der Stadt ist. Generationen von Kindern sind auf ihr herumgeklettert, und mancher erwachsene Marler erinnert sich gerührt an seine eigene Kindheit, wenn er beim Vorbeigehen Kindern beim Spielen zusieht.