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11. November 2022

Spekulative Welten - Erweiterte Realitäten

Symposium zu der Ausstellung "Erweiterte Welten - urbane Medienkunst in Marl"

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Augmented Reality Systeme versprechen für künstlerische Anwendungen eine Vielzahl faszinierender Möglichkeiten. Sie ermächtigen Smartphones, Portale in andere Dimensionen zu öffnen. Sie kreieren natürliche Immersion. Sie erweitern das Stadtbild und schaffen Raum für individuelle und kollektive Gestaltung. Sie schaffen eine Infrastruktur für die Entwicklung von Zukunftsvisionen. Dabei stoßen hohe technische Hürden auf gestalterische Anforderungen und medienkritische Aufarbeitung. Es scheint, als stelle Augmented Reality in besonders hohem Maße interdisziplinäre Ansprüche. Deshalb laden die Folkwang Universität der Künste und die Kooperationspartner des Projektes Augmented-Art-Advertising zum Diskurs zwischen Kunst, Kultur, Forschung und Industrie ein. Wilden Spekulationen und Zukunftshypothesen werden reale Projekte für verschiedene AR-Technologien gegenübergestellt. Neben Podiums-Vorträgen können Kunstprojekte in Erweiterten Räumen betrachtet und spekulative Welten mit den Vortragenden diskutiert werden. 

Es sprechen Jun.-Prof. Dr. Annette Urban (Ruhr Universität Bochum), Prof. Stefan Neudecker (Folkwang Universität der Künste) sowie die Projektbeteiligten Sebastian Witt (cityscaper GmbH), Georg Elben (Skulpturenmuseum Marl) sowie Anastasija Delidova und Philip Popien (Medienkunst-Duo). Enya Obert wird zudem eine ihrer Arbeiten vorstellen und das Programm durch eine erfahrbare medienkünstlerische Position erweitern. 


Moderiert wird das Symposium von Klaas Werner vom Büro medienwerk.nrw. Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

Das Symposium "Spekulative Welten - Erweiterte Realitäten" wird in Bezug zu der Ausstellung "Erweiterte Welten - urbane Medienkunst in Marl" organisiert. Damit ist es ein Teil des Gemeinschaftsprojektes von Anastasija Delidova und Philip Popien des Essener Medienkunst-Duos Kollektiv 42, Robin Römer und den Programmierern von cityscaper GmbH aus Aachen und dem Skulpturenmuseum Marl.