Wir sind sehr traurig

Martin Kaltwasser ist verstorben

Über viele Jahre hinweg war Martin Kaltwasser beständig mit seinen kritischen und humorvollen künstlerischen Kommentaren gern gesehener Gast im Skulpturenmuseum Marl und hat mit seinen Aktionen und Interventionen nachhaltig in die Stadt gewirkt. Vollkommen überraschend ist Martin Kaltwasser verstorben und viele seiner scharfsinnigen Pläne, die er noch in Marl verwirklichen wollte, bleiben somit unerfüllt. Mit dem was war, bleibt er in guter Erinnerung. 
 

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Aktuelles

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Podcast "BEHIND THE SCREENS – BEHIND THE SCENES: Erweiterte Welten"

Um ein besonderes Medienkunstprojekt vor Ort zu erleben – in einer Umgebung abseits musealer Präsentationsflächen – hat sich die Journalistin Olga Felker diesen Herbst für eine neue Folge behind the screens – behind the scenes auf den Weg ins nördliche Ruhrgebiet gemacht. In Marl-Hüls hat sie das digitale Ausstellungsprojekt Erweiterte Welten live erlebt und sich dafür mit dem Tablet auf einen mit Arbeiten der Medienkunst bespielten Parcours begeben. 

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Vortragsreihe Baukultur in Marl

Eine Vortragsreihe zur Architektur und Stadtplanung in der Stadt Marl kann aus einem großen Fundus an Themen schöpfen. Eube erste Vortragsreihe startet mit dem Rathaus als wohl wichtigstes Baudenkmal der Stadt sowie Themen der Stadtplanung, um die städtebauliche Entwicklung von Marl anzureißen.

Doch der Rahmen für weitere Vorträge ist viel weiter gesteckt - die Scharounschule oder Günther Marschall als Architekt und Stadtplaner werden in einer Fortsetzung der Reihe vorgestellt.

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Skulpturen in Marl

Die Marler Stadtmitte beherbergt eine so ungewöhnliche Dichte von hochklassigen Kunstwerken, dass sie jedem Besucher sofort auffällt, wenn er die Stadt besucht. Viele Einwohner von Marl sind mit den Skulpturen aufgewachsen, die den Creiler Platz und das nähere Umfeld schon prägten, lange bevor 1982 das Skulpturenmuseum gegründet wurde. Teilweise wurden sie sogar erworben, bevor das Rathaus Mitte der 1960er-Jahre gebaut wurde. Eine ganze Reihe von Skulpturen sind direkt aus den legendären Ausstellungen Stadt und Skulptur 1970 und 1972 angekauft worden, als zuerst Holland und danach die Schweiz eingeladene Gastländer waren. Zu dieser Gruppe gehört die Naturmaschine von Brigitte und Martin Matschinsky-Denninghoff aus dem Jahre 1969, die sicherlich eines der beliebtesten plastischen Werke in der Stadt ist. Generationen von Kindern sind auf ihr herumgeklettert, und mancher erwachsene Marler erinnert sich gerührt an seine eigene Kindheit, wenn er beim Vorbeigehen Kindern beim Spielen zusieht.