Finissage der Ausstellung ZirkusAngstDschungel
Die letzte Ausstellung des Skulpturenmuseums Marl am Übergangsstandort an der Martin-Luther-King-Schule in Marl Hüls neigt sich dem Ende entgegen. In den vergangenen Monaten haben Schülerinnen und Schüler verschiedener Marler Schulen stetig an der Ausstellung weitergearbeitet. Neben der MLKS durften wir auch Gruppen der Willy-Brandt-Gesamtschule sowie des Gymnasiums im Loekamp in unseren Räumlichkeiten begrüßen.
Die Vielfalt der in der Ausstellung gezeigten Techniken bieten einen Einblick in die Diversität des modernen Kunstunterrichts und haben zu der Podiumsdiskussion „Museen mitgestalten – Kunstvermittlung und Aneignung des musealen Raumes“ angeregt. Insbesondere das Potenzial zur gesellschaftlichen Teilhabe und Förderung der Demokratie wurde mehrfach unterstrichen.
Die gewonnenen Erkenntnisse und Inspirationen möchten wir mit Ihnen Revue passieren lassen und in den Austausch darüber kommen, wie zukünftige Kooperationen zwischen dem Skulpturenmuseum und den Marler Schulen gestaltet werden können. Daher laden wir Sie herzlich am 29. März 2026 um 12:00 Uhr zur Finissage der Ausstellung „ZirkusAngstDschungel“ ein.

Neue Podcast-Folge
Bereits seit einigen Jahren wird das Skulpturenmuseum Marl von der Kulturjournalistin und Radiomoderatorin Claudia Dichter begleitet. Im artakut.podcast spricht sie mit Museumsdirektor Georg Elben und Künstler*innen über Hintergründe zu Ausstellungen und Werken.
In der neuen, dritten Folge geht sie mit Nathalie Brum und Rilo Chmielorz der Frage nach, wie die Klangkünstlerinnen arbeiten. Wie finden sie die Klänge, die sie zu Kunst weiterverarbeiten? Welche Bedeutung hat Raum in der Klangkunst? Wie werden Zeichnungen hörbar gemacht?
Neugierig geworden? Dann hören Sie rein!

Aktuelles
RuhrKunstbewegt
Die 21 RuhrKunstMuseen entwickeln mit RuhrKunstbewegt ein Bildungsangebot für Kinder und Jugendliche. Die Teilnehmenden lernen das Museum als neuen Erlebnisort kennen und erweitern ihre Kompetenzen durch kreative Ausdrucksformen. Ansätze und Formate der musealen Bildung und Vermittlung werden interdisziplinär und spartenübergreifend erweitert: Zugänge aus Theater, Tanz und Musik ergänzen museale Angebote, um Kindern und Jugendlichen eine Vielzahl aktivierender Zugänge zu Kunst und Kultur anzubieten.
Bis August 2026 können Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Altersgruppen und Schulformen an mehreren aufeinanderfolgenden Workshops teilnehmen. RuhrKunstbewegt ist ein Vermittlungsprojekt der 21 RuhrKunstMuseen gefördert durch die RWE Foundation.
Das Projekt Marschall 66
Transparent, mit viel Glas für Ein- und Ausblicke, zugänglich und elegant soll sich Marschall 66 als neues Kulturzentrum und in seiner Konzeption als "Dritter Ort" in die Stadtmitte Marls einfügen. Ein Begegnungsort mit besonderer Qualität – Kunstinstitution und Bildungseinrichtung zugleich – für alle in der Stadt und von überregionaler Bedeutung.
Aktuelle Beiträge aus den Medien zu Marschall 66, in dem auch das Skulpturenmuseum eine neue Heimat finden soll, können Sie hier nachlesen.
Skulptur und mehr per Rad
Für viele ist das Marler Zentrum mit den Rathaustürmen selbst schon ein Gesamtkunstwerk. Besonders dort, rund um das Skulpturenmuseum und den City-See, sind viele Kunstwerke aus der reichen Sammlung der Stadt präsent. Aber kennen Sie auch die versteckten Kunstorte? Was macht Marl sonst noch so aus? Das wollen wir gemeinsam er„fahren“.
Skulpturen in Marl
Die Marler Stadtmitte beherbergt eine so ungewöhnliche Dichte von hochklassigen Kunstwerken. Viele Einwohner:innen von Marl sind mit den Skulpturen aufgewachsen, die den Creiler Platz und das nähere Umfeld schon prägten, lange bevor 1982 das Skulpturenmuseum gegründet wurde. Teilweise wurden sie sogar erworben, bevor das Rathaus Mitte der 1960er-Jahre gebaut wurde. Eine ganze Reihe von Skulpturen sind direkt aus den legendären Ausstellungen Stadt und Skulptur 1970 und 1972 angekauft worden. Zu dieser Gruppe gehört die Naturmaschine von Brigitte und Martin Matschinsky-Denninghoff aus dem Jahre 1969, die sicherlich eines der beliebtesten plastischen Werke in der Stadt ist. Generationen von Kindern sind auf ihr herumgeklettert, und manche:r erwachsene Marler:innen erinnert sich beim Vorbeigehen gerührt an seine eigene Kindheit.